• Fördermöglichkeiten

Integration vor Ort

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Kleine Projekte mit großer Wirkung. Integration vor Ort - Miteinander Füreinander

Integration findet vor Ort und im täglichen Miteinander statt. Durch gemeinsames Erleben, helfende Aktivitäten oder Austausch und Partizipation Die Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung möchte Vorhaben und Projekte unterstützen, die Menschen mit Zuwanderungsgeschichte das tägliche Leben erleichtern und die Teilhabe in unserer Gesellschaft ermöglichen. Mit einer Förderung dieser Projekte soll zum Zusammenhalt der Gesellschaft beigetragen und einer Spaltung entgegengewirkt werden.

Gefördert werden noch nicht begonnene Einzelprojekte einmalig mit bis zu 3.000 Euro. Der Verein oder die Initiative müssen weitere Mittel möglichst in derselben Höhe aufbringen. Dies können Eigenmittel des Vereins, Spenden- oder Sponsorengelder sein, aber auch ehrenamtlich eingebrachte Leistungen. Antragsberechtigt sind Vereine, Initiativen und gemeinnützige Organisationen aus ganz Niedersachsen. Pro Verein sollte nur ein Antrag im Jahr gestellt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrer Ansprechpartnerin:


Felek Güler
Telefon: 0511/999873-53
Fax: 0511/999873-55
E-Mail: felek.gueler@lotto-sport-stiftung.de

Das Förderspektrum für „Integration vor Ort“ ist vielseitig. Hier einige Projektbeispiele:

  • Bildungsprojekte
  • Projekte für besondere Zielgruppen (auch muttersprachliche Durchführung)
  • Begegnungen und Austausch
  • Interkulturelle Feste oder integrative Sportveranstaltungen
  • Sprachbildung
  • Soziokulturelle Vorhaben
  • Engagement in der Geflüchtetenhilfe
  • Schulprojekte
  • Fortbildung ehrenamtlicher Integrationsmitarbeiter
  • Teilhabe- und Partizipationsprojekte
  • Politische Bildung und Stärkung der Demokratie

Bei der Projektauswahl werden folgende Kriterien berücksichtigt:

  • kleine Projekte (Gesamtkosten bis ca. 8.000 Euro)
  • Projekte dürfen noch nicht begonnen haben
  • Deckung eines besonderen Bedarfs vor Ort
  • Berücksichtigung aktueller Themen, Bedarf oder Probleme vor Ort
  • Längerfristiger Nutzen für das Miteinander vor Ort
  • ehrenamtliches Engagement
  • Bedeutung des Vorhabens für den Zusammenhalt der Gesellschaft
  • Engagement anderer Förderer

Förderrichtlinie zur Vergabe von Stiftungsmitteln der Niedersächsischen Lotto–Sport–Stiftung

§ 1 Allgemeines

1. Diese Richtlinie regelt auf der Grundlage der Satzung die Vergabe von Stiftungsmitteln der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung.

2. Förderfähig sind gemäß § 2 der Satzung Anträge aus dem Bereich des Sports, der Integration und für mildtätige Zwecke.

3. Die Förderung erfolgt in der Regel durch Gewährung von Zuschüssen in Form einer Anteilsfinanzierung, einer Fehlbedarfsfinanzierung oder einer Festbetragsfinanzierung.

4. Die Vergabe der Mittel liegt im Ermessen der Stiftung unter Beachtung der verfügbaren Haushaltsmittel. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

5. Die Stiftung betreibt keine Dauerförderung von Projekten.

§ 2 Antragsverfahren und Durchführung

1. Anträge können von natürlichen und juristischen Personen gestellt werden.

2. Antragstellende reichen die Anträge auf den dafür vorgesehenen Formblättern bei der Stiftung ein. Die Stiftung kann dieses Verfahren im Einzelnen durch entsprechende Vorgaben regeln, über die sie im Internet auf ihrer Homepage informiert.

3. Aus dem Antrag müssen der Bewilligungsempfänger, der Gegenstand der Förderung, die Rahmenbedingungen und Zielsetzung der Maßnahme, Art und Umfang der Durchführung, Beginn, Ablauf und Ende der Maßnahme, die Kosten, die beabsichtigte Gesamtfinanzierung einschließlich beantragter Zuwendungen Dritter und die Höhe und Art der angestrebten Förderung durch die Stiftung ersichtlich sein.

4. Die Maßnahmen sollen vor der Bestätigung des Antragseingangs durch die Stiftung noch nicht begonnen haben.

5. Der Antragsteller stimmt mit der Stiftung vorab die Öffentlichkeitsarbeit sowie Art und Umfang der Hinweise auf die Unterstützung durch die Stiftung in seinen Berichten.

6. und Materialien, Präsentationen und Veranstaltungen ab. Handelt der Antragsteller eigenmächtig, kann die Stiftung die Förderung widerrufen.

§ 3 Abrechnung

1. Der Bewilligungsempfänger hat spätestens zwei Monate nach Abschluss der Maßnahme einen Verwendungsnachweis in Form einer Abrechnung, die alle Einnahmen und Ausgaben enthält, zur Prüfung vorzulegen. Die Stiftung kann auch vorher eine Zwischenabrechnung verlangen. Kommt der Bewilligungsempfänger dem nicht nach, berechtigt dies die Stiftung zum Widerruf der Förderung.

2. Wird bei der Abrechnung durch die Stiftung festgestellt, dass die im Finanzierungsplan angegebenen Gesamtkosten nicht erreicht wurden, wird über die Höhe der Zuwendung durch den Vorstand neu beschlossen. Überzahlungen sind an die Stiftung zurück zu erstatten.

§ 4 Datennutzung

Die Stiftung ist berechtigt, alle mit dem Förderantrag und den dazugehörigen Unterlagen erhobenen Daten zum Zweck der Bearbeitung und Auswertung elektronisch zu verarbeiten.
Sie ist ferner berechtigt, die Daten für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen.

§ 5 Inkrafttreten

Diese Förderrichtlinie ist gemäß § 10 Abs. 1 der Satzung vom Stiftungsrat am 30. Juni 2009
beschlossen worden.

Anträge

Anträge können von natürlichen und juristischen Personen gestellt werden. Bitte nutzen Sie dafür das vorgesehene Tool, um einen Projektantrag zu stellen.

Sollten Sie Probleme bei der Erstellung eines Antrags haben, sprechen Sie uns bitte an.

Folgende Angaben sind für die Antragstellung wichtig:

  • Bewilligungsempfänger
  • Gegenstand der Förderung
  • Rahmenbedingungen und Zielsetzung der Maßnahme
  • Art und Umfang der Durchführung
  • Beginn, Ablauf und Ende der Maßnahme
  • Kostenplan
  • Gesamtfinanzierungsplan einschließlich beantragter Zuwendungen Dritter
  • Höhe und Art der angestrebten Förderung durch die Stiftung

Die Maßnahmen dürfen vor der Bestätigung des Antragseingangs durch die Stiftung noch nicht begonnen haben.

Der Antragsteller stimmt mit der Stiftung vorab die Öffentlichkeitsarbeit sowie Art und Umfang der Hinweise auf die Unterstützung durch die Stiftung in seinen Berichten und Materialien, Präsentationen und Veranstaltungen ab. Handelt der Antragsteller eigenmächtig, kann die Stiftung die Förderung widerrufen.

Ablehnungen bedürfen keiner Begründung.

Der Projektträger bestätigt den Eingang der Zahlung und erklärt die ordnungsgemäße, dem Antrag und dem Zuwendungsbescheid entsprechende Verwendung auf einem ihm vorliegenden Vordruck der Stiftung.

Macht der Projektträger falsche Angaben oder hält er die Auflagen der Stiftung nicht ein, so ist die Stiftung berechtigt, eine bewilligte Zuwendung nicht auszuzahlen oder zu kürzen und eine bereits ausgezahlte Zuwendung zurückzufordern.

Die Stiftung ist berechtigt, alle mit dem Förderantrag und den dazugehörigen Unterlagen erhobenen Daten zum Zweck der Bearbeitung und Auswertung elektronisch zu verarbeiten. Sie ist ferner berechtigt, die Daten für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit zu nutzen.

Der Bewilligungsempfänger hat spätestens zwei Monate nach Abschluss der Maßnahme einen Abschlussbericht sowie einen Verwendungsnachweis in Form einer Abrechnung, die alle Einnahmen und Ausgaben enthält, zur Prüfung vorzulegen. Die Stiftung kann auch vorher eine Zwischenabrechnung verlangen. Kommt der Bewilligungsempfänger dem nicht nach, berechtigt dies die Stiftung zum Widerruf der Förderung.

Wird bei der Abrechnung durch die Stiftung festgestellt, dass die im Finanzierungsplan angegebenen Gesamtkosten nicht erreicht wurden, wird über die Höhe der Zuwendung durch den Vorstand neu beschlossen. Überzahlungen sind an die Stiftung zurück zu erstatten.

Sie möchten einen Antrag stellen?

Bitte legen Sie den allgemeinen Antragsunterlagen eineerweiterte Projekbeschreibung bei. Folgende Fragen können Ihnen bei der Erstellung ggf. helfen:

  1. Wie ist Ihr Verein derzeit aufgestellt? (Mitgliederzahlen, Anzahl der regelmäßig ehrenamtlich Engagierten, Vereinsveranstaltungen)
  2. Was macht ihren Verein besonders?
  3. Worum geht es bei Ihrem Projekt?
  4. Welche konkreten Maßnahmen sind dafür geplant?
  5. Wer soll von dem Projekt profitieren?
  6. Wie möchten Sie die Nachhaltigkeit der Maßnahme sicherstellen?

Hinweis zur Antragsstellung:

Neben dem ausgefüllten Online-Antrag benötigen wir von Ihnen:
- Eine ausführliche Projektbeschreibung
- Eine aktuelle Kopie der Gemeinnützigkeitsbescheinigung / des Freistellungsbescheid Ihrer Institution
- Gerne weitere Hintergrundinformationen zum Verein / zur Organisation und zum Projekt

Diese Unterlagen können sie am Ende der Antragsstellung direkt hochladen, bevor Sie den Antrag absenden.

Bitte beachten Sie, dass Entscheidungen über vollständige Anträge eine Weile in Anspruch nehmen können.
In der Regel wird über die "Integration vor Ort"-Anträge monatlich entschieden.
Je nach Antragsdatum kann mit einer Entscheidung also innerhalb von 4 - 6 Wochen gerechnet werden.

Überzeugen Sie uns von Ihrem Vorhaben. Wir möchten wissen, was Ihren Verein besonders macht und warum wir ausgerechnet Ihr Projekt fördern sollen.