Am Weidendamm 19 nimmt der neue Standort der Stiftung sichtbar Form an.
Aus ersten Ideen ist in den vergangenen Monaten ein konkreter Plan geworden. Die Konzeptionsphase ist abgeschlossen, die Sanierung ist vorbereitet, die ersten Abrissarbeiten sind bereits erfolgt. Jetzt soll der Umbau beginnen.
Vom Gedanken zum Raum
Nachdem die Grundidee für den neuen Standort stand, ging es gemeinsam mit dem Architekten in die Detailplanung der einzelnen Gebäudeteile. Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie aus dem Bestand ein Ort werden kann, der Austausch, Bewegung, Zusammenarbeit und Veranstaltungen vereint. Dafür wurde intensiv daran gearbeitet, welche Anforderungen der Veranstaltungsraum erfüllen muss, welche Möglichkeiten die Bewegungshalle bieten soll und was es braucht, wenn Engagierte hier künftig arbeiten und sich vernetzen können sollen.
Ideen prüfen, verwerfen, weiterdenken
In kleinen und großen Runden wurden in den vergangenen Monaten Ideen gesammelt, geschärft, wieder verworfen und neu zusammengesetzt. Immer wieder ging es darum, gemeinsam zu klären, was in den verschiedenen Teilen des Gebäudes künftig stattfinden soll — und wie sich diese Vorstellungen architektonisch sinnvoll umsetzen lassen. So konnte Schritt für Schritt eine Grundlage für die Entwürfe entstehen.
Nachhaltigkeit von Anfang an mitgedacht
Von Beginn an war klar: Der neue Standort soll nicht nur funktional sein, sondern auch möglichst nachhaltig entwickelt werden. Deshalb spielte in der Planung von Anfang an eine wichtige Rolle, was bereits vorhanden ist und weiterverwendet oder umfunktioniert werden kann. Ebenso ging es um die Frage, wie das Gelände klimafreundlich gestaltet werden kann, ob sich gebrauchtes Mobiliar und vorhandene Technik integrieren lassen und wie Bestehendes aus der aktuellen Geschäftsstelle sinnvoll mit an den neuen Ort genommen werden kann. Diese Themen werden auch in weiteren Einträgen des Bautagebuchs noch eine eigene Rolle spielen.
Der nächste Schritt beginnt
Die Konzeptionsphase, die insgesamt rund acht Monate in Anspruch genommen hat, ist inzwischen abgeschlossen. Für die Sanierung des Weidendamm 19 liegt ein fertiger Plan vor. Die Abrissarbeiten konnten bereits umgesetzt werden, die Umbauarbeiten stehen in den Startlöchern. Für das Team wird damit immer greifbarer, dass hier ein neuer Ort entsteht — einer, an dem künftig gearbeitet, vernetzt, diskutiert und gemeinsam Neues auf den Weg gebracht werden soll.