Nachdem die Grundidee stand, begannen wir mit Hilfe des Architekten mit der Detailplanung der einzelnen Gebäudeteile: Wie soll der Veranstaltungsraum aussehen und welche Möglichkeiten soll er bieten bzw. welche Voraussetzungen muss er erfüllen? Welches Angebot soll die Bewegungshalle bieten? Was braucht es, wenn Engagierte zum Arbeiten und Netzwerken zusammenkommen? In kleinen und großen Runden sammelten wir detailliertere Ideen, planten, verwarfen wieder und hielten Rücksprache mit dem Architekten, was in den verschiedenen Teilen des Gebäudes passieren soll, sodass er mit den Entwürfen starten konnte.
Für uns war es nicht nur wichtig, den Bedarfen unser Projektpartner:innen gerecht zu werden und eigene Ideen umzusetzen, sondern auch möglichst nachhaltig zu arbeiten: Was ist bereits vorhanden und kann wiederverwendet oder umfunktioniert werden? Wie schaffen wir es, das Gelände klimafreundlich zu gestalten? Können wir bei der Inneneinrichtung auf gebrauchtes Mobiliar und Technik setzen? Wie bringen wir das unter, was in der aktuellen Geschäftsstelle bereits vorhanden ist? Den Fragen, die uns in den letzten Monaten viel beschäftigt haben, werden wir uns noch in anderen Tagebucheinträgen widmen.
Mittlerweile ist der Prozess der Konzeptionierung, der alles in allem ungefähr acht Monate in Anspruch genommen hat, beendet und es gibt einen fertigen Plan für die Sanierung des Weidendamm 19. Die Abrissarbeiten konnten bereits gemacht werden, die Umbauarbeiten stehen in den Startlöchern und das Team macht sich mit dem Gedanken vertraut, bald an einem neuen Ort zu arbeiten und diesen mit Leben zu füllen.