Als Frau in der Politik hat Gabriele Andretta viel Widerstand erlebt. So musste sie beispielsweise erfahren, was passiert, wenn man in den 90ern ein Neugeborenes mit ins Parlament nimmt. Gleichzeitig hat sie aber auch tolle Netzwerke erlebt und sich immer für die Rechte und die Sichtbarkeit von Frauen eingesetzt. Andretta und Honé sprechen über diese Erfahrungen, Veränderungen und Fortschritte und beleuchten die Perspektiven junger Frauen.
Die beiden besprechen auch aktuelle Herausforderungen für demokratische Prozesse. In den sozialen Medien gilt Aufmerksamkeit als Währung, und Eskalationsspiralen münden häufig in Hass, vor allem gegenüber Frauen. Warum das Gift für einen Dialog ist und wie das eine Gefahr für Demokratie sein kann, wird ebenso betont, wie die Relevanz von realen Begegnungsorten: Denn nur wenn man sich austauschen und andere Perspektiven kennen lernen kann, funktioniert ein demokratischer Prozess.
„Um wahrgenommen zu werden, muss man sehr extrem formulieren. Man muss mitspielen in dieser Spirale und das ist Gift für jeden demokratischen Dialog. Man muss auch mal nachdenken dürfen und vor allen Dingen sind es häufig die grauen Töne, es ist in der Wirklichkeit nicht schwarz und weiß. Man muss da genau hinschauen und differenzieren, um auch die Meinungen wahrzunehmen, die sich vielleicht nicht am lautesten aufdrängen.“
Und wie immer geht es auch um die Frage, welches persönliche Rezept für Demokratie Gabriele Andretta hat.
Im Podcast „Rezepte für Demokratie“ wollen wir von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen hören, was ihre REZEPTE zur Stärkung unserer Demokratie sind. Um keine Folge zu verpassen, abonniert den Podcast oder unseren YouTube-Kanal und folgt uns auf Sozialen Medien:
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