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CLINCH Festival 21.-24. Mai 2021: intersektional, radikal, digital

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Festival für postkoloniale und (post)migrantische Perspektiven findet zum dritten Mal in Hannover statt

Vom 21.-24. Mai 2021 findet zum dritten Mal das CLINCH Festival am Kulturzentrum Pavillon Hannover statt. CLINCH ist ein Festival für künstlerische, theoretische und aktivistische Auseinandersetzung von Schwarzen Menschen, People of Color und (Post-)Migrant*innen.

Ursprünglich für November 2020 geplant, ist es pandemiebedingt in den Mai verschoben worden. Aufgrund der aktuellen Lage haben die Organisator*innen entschieden, das Festival digital zu veranstalten: “Auch wenn persönliche Begegnung nicht zu ersetzen ist, wollen wir lieber digital als gar nicht veranstalten. Das CLINCH ist ein wichtiges Forum und gerade während der Pandemie braucht es solidarische und kritische Räume.”, sagt Melanie Micudaj Mitbegründerin des Festivals und Programmplanerin am Pavillon. Das CLINCH Festival bietet einen Rahmen für die Beteiligten und Besucher*innen, gemeinsam emanzipatorische, antirassistische und antidiskriminierende Perspektiven zu diskutieren und weiter zu stärken.

Mit zwölf Workshops, zwei Performances, drei Lesungen und vier eigens entwickelten Gesprächs- und Austauschformaten bietet das CLINCH Festival ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm. Ein besonders Highlight ist dabei dieses Jahr die CLINCH-Gala, die das Festival eröffnet. In der Gala werden Aktivist*innen und Alltagsheld*innen für antirassistisches Engagement geehrt. Ein weiterer Fokus des Festivals liegt auf aktivistischer Selbstorganisierung. Diesem Thema widmet sich der 24. Mai, der Abschlusstag des Festivals. Verschiedene Gruppen der migrantischen Selbstorganisierung stellen ihre Arbeitsweisen und Strategien vor und gehen miteinander ins Gespräch. Dazu passend spricht Max Czollek anhand seines 2020 erschienenen Buches “Gegenwartsbewältigung” über postmigrantischen Antifaschismus.

Und natürlich darf auch das Rahmenprogramm nicht fehlen. CLINCH 2021 wird begleitet von einem digitalen Podcastgarten, der Einladung gemeinsam mit dem Sonkej Dojo in einem Kampfsportworkshop die Fäuste zu erheben und einer Ausstellung von China Hopson, die sowohl außen am Pavillon als auch digital auf dem Festivalblog präsentiert wird. Auch für die interaktiven Formate wie Open Space und den Safe(r) Space werden eigene digitale Formate entwickelt. “Ein digitales Festival ist eine Herausforderung, aber auch eine Möglichkeit, Veranstaltungen neu zu denken und für mehr Menschen zugänglich zu machen.”, sagt Sri Hartini Santo. Santo organisiert das CLINCH Festival seit 2018 mit und legt besonderen Wert auf die Vernetzung des Festivals in Hannover und darüber hinaus.

Das CLINCH Festival wird auf www.clinchfestival.de und www.pavillon-hannover.de live gestreamt. Einige Formate werden vorab aufgezeichnet. Die Videos sind anschließend bis zum 31.05.21 einsehbar.
Die Workshops finden via Zoom statt. Eine Anmeldung ist auf www.clinchfestival.de möglich. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei zugänglich.

Weitere Informationen, Interviewanfragen etc. via clinch@pavillon-hannover.de und www.clinchfestival.de.

Das CLINCH Festival ist eine Veranstaltung der BI Raschplatz e.V. Das CLINCH Festival wird organisiert von Melanie Micudaj, Sri Hartini Santo und Katharina Wisotzki.

Das CLINCH Festival wird gefördert von Fonds Soziokultur/NEUSTART Kultur, Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersaschen / LAGS, Nds. Lotto-Sport-Stiftung, Teilhabe & Zusammenhalt, GLS Treuhand, Landeshauptstadt Hannover Junge Kultur.

Das Gastspiel “Being Pink Ain’t Easy” von Joana Tischkau wird gefördert in der Spielplanförderung der Region Hannover und durch NPN das Nationale Performance Netz in der Gastspielförderung Tanz. Die Rosa Luxemburg Stiftung und die Stiftung Leben und Umwelt sind Kooperationspartner*innen.