Hinter unserer Initiative MOBILEE verbirgt sich eine bundesweite Plattform für Soziale Arbeit mit Sport und Bewegung. Als neutrale Vernetzungs- und Kompetenzplattform bringt MOBILEE Akteur:innen aus Sozialer Arbeit, Sport, Wissenschaft, Politik und Förderlandschaft zusammen, macht das Themenfeld sichtbar und entwickelt dessen Strukturen strategisch weiter.
Das vom MOBILEE Team entwickelte Konzept für die Bewegungshalle W19 setzt genau hier an. Die Halle schafft einen bislang fehlenden Ort, an dem bewegungsbezogene sozialpädagogische Ansätze erprobt und weiterentwickelt werden können. Ziel ist es, Bewegung als pädagogisches Instrument für Teilhabe, Bildung und soziale Entwicklung nutzbar zu machen und innovative Konzepte praxisnah zu entwickeln.
Die Bewegungshalle verbindet Praxis, Qualifizierung und Wissenstransfer und schafft Raum, um Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Gleichzeitig bildet sie einen wichtigen Baustein für den Aufbau eines nachhaltigen Entwicklungs- und Qualifizierungszentrums für Soziale Arbeit mit Sport und Bewegung.
In der Halle sollen künftig unterschiedliche Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene stattfinden – von bewegungsorientierten Gruppenangeboten über Fortbildungen und Workshops bis hin zu Angeboten zur Selbstwahrnehmung, Gesundheitsförderung und sozialen Teilhabe. Gleichzeitig dient die Halle als Ort des Ausprobierens und Lernens, an dem neue Ansätze an der Schnittstelle von Sozialer Arbeit, Sport und Bewegung entwickelt und erprobt werden.
Ziel ist es, einen offenen und sicheren Raum zu schaffen, der Begegnung ermöglicht, Ressourcen stärkt und Bewegung nicht leistungsorientiert verseht, sondern als Zugang zu Bildung, Teilhabe und persönlicher Entwicklung erfahrbar macht. Grundlage hierfür ist die Überzeugung, dass Bewegung weit mehr sein kann als körperliche Aktivität – nämlich ein wichtiger Impuls für soziale Prozesse, Selbstwirksamkeit und gemeinsames Lernen.