Syrian Expat Philharmonic Orchestra in Göttingen

Das Deutsche Theater Göttingen hat 2018 das Projekt “Musik verbindet – von Göttingen nach Syrien“ gestartet.

Applaus für den Maestro Ghassan Alaboud | © Ilka Daerr

Dafür haben Sie das Syrian Expat Pilharmonic Orchestra zu fünf spannenden Tagen in ihre Stadt eingeladen. Mit von der Partie waren das Migrationszentrum Göttingen, der Integrationsrat der Stadt Göttingen und das Kulturzentrum KAZ.

Neben Proben im Festsaal des „Zentrums für ältere Menschen“ fand auch in den ersten Tagen das Pressegespräch mit Initiatoren und Fördern statt. Bürgermeister Holefleisch lud die Gäste als Erholung von den Proben, zu sich in das Rathaus ein. Die tolle Aussicht aus dem 16. Stock und das „Damaskus Quintett“ rundeten das Event ab. Die Musiker trafen später auf den Zietenterassen auf Anwohner einer Geflüchteten-Unterkunft, mit denen gemeinsam gegessen und musiziert wurde.

Maher Mahmoud vom SEPO an der Oud

Am 6. April war es dann soweit. Sopranistin Lubana Al Quntar, die Probleme bei der Einreise aus Washington hatte, war pünktlich zum Konzert eingetroffen. Großer Andrang herrschte vor der Abendkasse, das „Meet & Eat“ für Besucher und Musiker, war schnell ausverkauft. Zum Konzert gehörte unter weiterem Bachs Arie „Erbarme dich“, die Al Quntar gemeinsam mit dem Orchester sowohl auf Deutsch als auch Arabisch vortrug. Das Konzert selber wurde von allen Anwesenden gut aufgenommen, ob sie nun zum ersten Mal das Haus am Wall besuchten oder nicht.

Am Folgetag wurde noch ein Workshop für Musiker unter dem Titel „Die Kunst der Gefühle“ angeboten.

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