Sport als Heimat? Biographische Navigationen in gesellschaftlichen Rahmungen

Diesen Titel trägt die Jahrestagung des Zentrums für Bildungsintegration. Vom 29. bis zum 30. Juni 2018 können Sie sich über dieses Thema informieren und austauschen. 

Für Programminhalte oder Informationen zur Anmeldungen besuchen Sie Seite der Universität Hildesheim.

Die Arbeitskreise haben folgende Themen: 

1. Durch die starke Zuwanderung im Kontext der weltweiten Fluchtbewegungen hat der Sport in Deutschland einen weiteren Impuls in der Forschung, aber auch in zahlreichen Praxisprojekten und –initiativen erhalten. Ein Schwerpunkt der Tagung wird sich daher mit diesen Perspektiven befassen.

2. Im Sport finden Habitualisierungsprozesse statt, die wiederum biographische Anschlüsse ermöglichen. Diese können Zugehörigkeit ermöglichen und stabilisierend wirken. Dies geschieht in Phasen der Neuorientierung und der Umbrüche, wie beispielsweise beim Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule, beim Wechsel an die weiterführende Schule, aber auch im Übergang Studium/ Beruf.

Für Sportstudierende, und insbesondere diejenigen, die in den Lehrberuf gehen, haben diese habituellen Anschlussmöglichkeiten ebenfalls Wirksamkeit und Relevanz, die bis in die Ausübung des Berufes hineinspielen können. So bilden die Vorerfahrungen aus dem eigenen Sport eine schwer zu irritierende Grundlage für das spätere berufliche Handeln und orientieren die (berufs)biographische Navigation.

3. Institutionelle und organisationale Perspektiven auf Schulen und Sportvereine verschiedenster Ausrichtung bieten ebenfalls Möglichkeiten zur diskursiven Betrachtung bzgl.  ihres Potenzials, Zugehörigkeit und Teilhabe zu fördern, aber auch exklusive Strukturen zu bilden. Schulsport, Leistungssport, aber auch Sport und Inklusion können Themenfelder sein, die thematisch werden.

4. Quer zu diesen Strängen liegen differenzkategoriale Betrachtungen zum Thema Geschlecht und Behinderung, die auf der Tagung ebenfalls aufgegriffen werden.